Die Folgen der Energiewende für den Mieter

Das Stichwort lautet DÄMMUNG.
Die Energiewende ist beschlossen und sorgt in der Politik für einige Turbolenzen, die in der Entlassung Röttgens bislang kulminierten. Um erste Fortschritte verzeichnen zu können, wird kräftig gefördert und investiert. Doch was sollten Vermieter und Mieter wissen bzw. auch bedenken.

GEFAHR VON DÄMMSTOFFEN: Anscheinend sind bisherige Dämmstoffe, wie Polystyrol oder das neue, als Innovation gehypte Phenolharz entweder brandgefählich aufgrund der leichten Entzündbarkeit oder gesundheitsschädlich infolge von Säurebildung bei Feuchtigkeit. Beide Stoffe werden jedoch zur Fassadendämmung benutzt, was wichtiger Bestandteil des Energiesparkonzepts der Bundesregierung ist.

KOSTEN DER ENERGETISCHEN SANIERUNG: Dem Vermieter ist es gestattet, die Kosten der energetischen Sanierung auf die Miete umzulegen. Negative Folgen hat dies vor allem für Mieter niedrigerem Einkommens, da so die Miete für jene unerschwinglich wird und sie dementsprechend ausziehen müssen.

DER PREIS FÜR UNSERE ZUKUNFT: Kritik an der Energiewende vor allem den entstehenden Kosten wird immer lauter. Klar ist jedoch, dass Investitionen in eine nachhaltige Zukunft auch im Immobilienbereich notwendig sind. Die Frage ist, wer für die Kosten aufkommt und in welcher Höhe: So werden auf der einen Seite Forderungen laut, der Bund müsse höhere Subventionen für Gebäudesanierung leisten, auf der anderen Seite, muss sich jedoch auch jeder einzelne bewusst sein, dass eine Umstellung auf regenerative Energie sowie Möglichkeiten des Energiesparens seinen Preis hat: jedoch einen Preis, der sich lohnt, da es um unsere Zukunft geht.

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