Eine Kontroverse auf dem Immobilienmarkt

Bezahlter Wohnraum ist und wird knapp, doch investiert wird in Luxuswohnungen, selbst für Studenten.

MANGEL AN BEZAHLBAREN WOHNRAUM: Selten sind sich Mieterbund und Immobilienwirtschaft einig: In Deutschland herrscht ein drastischer Wohnungsmangel: Bereits heute fehlen 100.000 Wohnungen. Diese Zahl wird sich nach Schätzungen von Experten im Jahre 2017 auf 825.000 erhöhen. Die Folge dieser Entwicklung: Steigende Mietpreise!

LUXUSBOOM: Jedoch ist es nicht so, dass nicht gebaut wird. Nach Schätzungen des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen werden dieses Jahr mehr als 200.000 neue Wohnungen fertiggestellt. Jedoch: Vorrangig Luxusappartments.

LUXUS AUCH FÜR STUDIS: Der Student von morgen wurde nun auch als Marktlücke! Designt werden kleine stilvolle Apartments, wie die in München, Frankfurt, Greifswald oder auch Halle wo 12 qm 465 € pro Monat kosten. Nicht dass man dem Student nicht auch ein bisschen Luxus Luxus nicht gönnt: doch fragt man, welcher Student sich das leisten kann? Denn klar ist, wer das kleine Luxusapartment zahlt: Im seltensten Fall ist es der Student selbst und schon gar nicht einer, der Bafög bezieht.

INTENTIONEN IN DER IMMOBILIENWIRTSCHAFT: Die Zielgruppe von Investoren scheint klar zu sein: Menschen mit höherem Einkommen stehen hoch im Kurs, was per se nicht verwerflich ist. Die Beachtung realer gesellschaftlicher Verhältnisse wäre jedoch wünschenswert und und würde jene nicht vergessen, deren Budget in einem eher durchschnittlichen Rahmen liegt.

Diskutieren Sie mit. Ihre Meinung ist gefragt.

(maxxim Immobilien GmbH – Immobilienmakler in Leipzig)

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